Unser Verein im neuen Jahr

Liebe Mitglieder,

wir hoffen, Ihr seid sanft im neuen Jahr gelandet und habt die besinnliche Zeit der Raunächte gut für das nutzen können, was für Euch gerade aktuell anstand, um mit neuer Energie das neue Jahr zu begehen. Bei vielen von uns war im letzten Jahr so einiges los, es gab Dinge zu klären, anzuschauen, aufzuräumen und Entscheidungen zu treffen. Vielen Dank immer wieder für Eure wertvollen Rückmeldungen.

Wer von Euch den Rundbrief „Friedliche Lösungen“ abonniert hat, hat inzwischen gelesen, dass Benjamin als eines der Gründungsmitglieder seine Mitgliedschaft in unserem Verein gekündigt hat. Wie u. a. in unserem Rundbrief im April 2018 geschrieben, haben wir seitdem die anfallenden Aufgaben im Verein und die zu erledigenden Tätigkeiten gesichtet, neu strukturiert und auf mehrere Schultern verteilt. Einige von Euch haben uns mit der Frage angeschrieben, wie es mit dem Verein weiter geht. Für uns im Vereins-Sitz in Dormagen ändert sich nichts, weder an der Besetzung im Vorstand noch an der Besetzung im Büro. Die im April 2018 eingeläutete Umstrukturierung ist abgeschlossen und wir machen im Jahr 2019 einfach weiter.

Wir nutzen jetzt diese Gelegenheit, um Euch die Geschichte des Vereins kurz darzulegen sowie einige der tatkräftigen Mitglieder im Hintergrund vorzustellen:

Die Ursprünge unserer keltisch-druidischen Glaubensgemeinschaft liegen im Jahr 2007, als unser guter Freund Jess in Süddeutschland den Bauern vor Ort helfen wollte, dass sie ihre Tiere und Landwirtschaft wieder nach dem alten Wissen halten und pflegen konnten. Zu dieser Zeit begannen viele EU Vorschriften, das zu verhindern. Jess pflegte engen Kontakt zu den englischen Druiden, die seit Jahrhunderten u. a. an ihrer Anerkennung arbeiteten. Er wollte diese alte Religion auch hier in Deutschland wieder zum Leben erwecken, denn es sind auch unsere Wurzeln. Dieses Wissen ist viele tausend Jahre alt und wurde durch die Ausbreitung des Christentums unterdrückt und versucht zu vernichten. Aber wer einmal in der Wahrheit ist, den kann man nicht von einer Lüge überzeugen. Das ist heute so ähnlich als würde man uns aufgewachte Menschen wieder davon überzeugen wollen, dass hier in unseren Systemen alles in Ordnung ist und gut ist und auch alles seine Richtigkeit hat.

Im Gegensatz zu den heutige üblichen Darstellungen der Kelten und Germanen, waren diese keine Barbaren, sondern lebten im Einklang mit der Natur und ihren Gesetzen. Dieses Wissen und das Verständnis für alles Sein konnte man ihnen nicht nehmen. Ihr Wissen haben sie auch durch die Runen weitergeben. Diese Runen findet man immer noch in den Kirchen und alten Gebäuden von den Christen unbemerkt, sonst hätten sie diese entfernen lassen.

Als die Christen damals feststellten, dass das alte Wissen nicht aus den Köpfen zu bekommen war, auch nicht durch das Beseitigen der Menschen, begannen sie, die meisten Feste, Feiertage und Geschichten der Kelten und Germanen zu übernehmen. Das Weihnachtsfest ist zum Beispiel das Julfest und man legte einfach die Geburt Jesus auf die Weihenacht. Auch der Tannenbaum entstammt den alten Traditionen und ist kein christliches Symbol. Damit ist das Druidentum und das ganze Naturwissen wesentlich älter als das Christentum oder andere heutige Religionen.

Wir sind in der Vergangenheit häufiger nach Belegen bezüglich der Anerkennung unserer Glaubensgemeinschaft gefragt worden. Wie, fragen wir nun, kann eine viel jüngere Religion eine wesentlich ältere Tradition und Lebensweise anerkennen bzw. genehmigen? Vor allem wenn viele Feste, Traditionen und Heilige der alten Lebensweise übernommen worden sind? Eigentlich gibt es im Christentum fast nichts, wovon es nicht auch eine Entsprechung bei den Kelten bzw. Germanen gab.

Um eine uralte Religion wieder in unseren heutigen Rechtskreis zu integrieren, bedurfte es speziellen Wissens und einer genauen Vorgehensweise. Unser Freund ist dann konsequent diesen Weg gegangen, so dass England das Druidentum 2010 offiziell als Religion anerkennen musste. Alle organisierten Religionen dienten bisher nur der Unterdrückung und Unterwerfung der Menschen, um das Wohl einiger weniger zu steigern. Daher war uns der Begriff der Religion zu negativ belegt und wir suchten nach einem anderen Begriff. Wir entschieden uns, unsere Gemeinschaft Glaubensgemeinschaft zu nennen.

Bis 2011 war unsere Gemeinschaft nur einem kleinen Kreis von Menschen bekannt. Benjamin hat dann angefangen, sie einem größeren Teil der Menschen zugänglich zu machen, die Webseite, die Facebook-Gruppe und die Datenbank aufzubauen. Auch die ersten keltisch-druidischen Ausweise wurden kreiert. Benjamin nutzte seine Kontakte und Verteilerlisten, um diese Möglichkeit des Schutzes durch die Religionsfreiheit und das alte Wissen immer mehr Menschen nahe zu bringen, die u. a. auf der Suche nach alternativen medizinischen und ökologischen Denkweisen waren.

2014 gründeten wir den ersten Verein ohne Eintragung, denn der Kreis der Mitglieder wurde immer größer und brauchte einen rechtlichen Rahmen. Im selben Jahr wurde auch unser Schweizer Verein gegründet. Benjamin führte Mitglieds- und Erstbeiträge ein, denn finanziell konnte er das nicht mehr alleine tragen. Bisher hatte er alles aus eigener Tasche finanziert und die wenigen Spenden reichten einfach nicht.

Als die Gemeinschaft sehr schnell größer wurde, haben wir im März 2015 den jetzigen Verein KDG e. V. im Rechtskreis der BRD gegründet. Die Alt-Mitglieder wurden in den KDG e. V. übernommen. Dieser Verein wurde von fast den gleichen wie den ursprünglichen Gründungsmitgliedern neu gegründet. Der ursprüngliche Vorstand mit Benjamin als 1. Vorsitzenden, Rolf als 2. Vorsitzenden und Karin als Kassenwartin blieb bestehen.

Benjamin hat den Aufbau der Webseite, der Facebook-Gruppe, der Datenbank und die Öffentlichkeitsarbeit weiter vorangetrieben. Wir anderen Gründungsmitglieder haben immer „leise“ im Hintergrund gearbeitet und standen ihm beratend und unterstützend zur Seite. Als ihm die Last der Verantwortung Ende 2015 zu viel wurde und er zurück treten wollte, hat Rolf den 1. Vorsitz übernommen. Damit konnte der Verein weiter existieren. Sonja hat sich als 2. Vorsitzende zur Verfügung gestellt und Karin blieb uns als Kassenwartin erhalten. Auch Barbara als Vorsitzende des Schweizer Vereins blieb weiter im Vorstand als Referentin für Auslandsangelegenheiten.

Laut unserer Satzung darf der Vorstand nur ehrenamtlich tätig sein, somit konnte Benjamin seinerzeit nicht im Vorstand verbleiben. Als normales Mitglied konnte er nun für seine Tätigkeiten seit 2015 weiter einen finanziellen Ausgleich bekommen.

Im April 2018 wollte er sich dann beruflich verändern und hat alle seine Aufgaben und Tätigkeiten für den Verein abgegeben, bis auf die Facebook Administration. Seit Mai 2018 haben wir vom Vorstand keinen Einfluss mehr auf die Facebookseite Keltisch-Druidisch, weil uns die Adminrechte entzogen wurden. https://www.facebook.com/groups/212288662233960/?ref=bookmarks

Wir haben die anfallenden Aufgaben neu verteilt, d. h. wir (Sonja und Rolf) haben mehr Verpflichtungen ehrenamtlich übernehmen müssen. Das haben wir gern getan, trotz aller Arbeit, Kosten und Mühen wollten wir den Verein am Leben erhalten. Susanne (auch ein Gründungsmitglied der ersten Stunde) hat das Drucken der Ausweise im Juni 2018 übernommen und unterstützt Iris bei den Verwaltungsarbeiten, weil das alleine von Iris und uns nicht mehr zu bewältigen war. Susanne ist selbstständig mit ihrem Büroservice und berechnet uns einen fairen Preis für diese Arbeiten.

Unser Gründungsmitglied Iris übernimmt als Minijobberin seit Jahren einen großen Teil der administrativen Aufgaben für uns, u. a. die schriftlichen Anmeldungen und Anfragen zu bearbeiten sowie die Beiträge zu überprüfen und einzubuchen. Außerdem organsiert sie zusammen mit uns unsere Vorträge und Stammtische in Dormagen.

Wir haben dann noch Barbara und Daniela in der Schweiz, die sich um unseren Schweizer Verein eigenständig kümmern. Alle beide sind auch Gründungmitglieder des deutschen Vereins und Barbara unterstützt uns auch hier im Vorstand bei wichtigen Angelegenheiten. Daniela hat die gleichen Aufgaben im Schweizer Verein wie Iris und Karin in Deutschland.

Letztendlich gibt es noch unseren Admin Marco, der die ganze Datenbank und die Webseite mit Benjamin aufgebaut und programmiert hat und uns auch heute noch hilfreich zur Seite steht.

Nun kennt Ihr das komplette Team, das die ganzen Mitglieder verwaltet und betreut, Euch auf Eure E-Mails und Fragen antwortet und immer wieder große Freude daraus zieht, wenn Gleichgesinnte sich finden und es gemeinsam weiter voran geht! Es gibt noch ein paar mehr Gründungsmitglieder, die uns im Hintergrund mit ihrem Rat zur Seite stehen, aber sonst nicht aktiv im Vereinsleben tätig sind. Die meisten von uns sind voll berufstätig und erfüllen ihre Aufgaben für den Verein in ihrer Freizeit. Das ist auch einer der Gründe, warum wir nicht immer erreichbar sind und auch telefonisch keine Anfragen bearbeiten können und wollen.

Wir alle kennen uns schon lange und gehen gemeinsam den geistigen Weg seit vielen Jahren. Damit wir die Unterwanderung des Vereins verhindern, wird keiner als stimmberechtigtes Mitglied aufgenommen, den wir nicht genau kennen. Das wirkt nach außen als verschlossener Kreis, aber wir haben aus der Vergangenheit und dem Schicksal anderer Bestrebungen gelernt. Alle wichtigen Entscheidungen werden immer gemeinsam getroffen. Der Vorstand ist nur eine rechtliche Notwendigkeit eines Vereins, hat aber bei der Entscheidungsfindung kein höheres Stimmrecht als die übrigen stimmberechtigten Mitglieder. Bisher waren wir uns immer einig.

Der Verein lebt durch seine Mitglieder, also durch Euch, das haben wir immer wieder klargestellt. Dass wir einen Vorstand haben, ist nur der rechtlichen Gegebenheit als Verein geschuldet und nicht weil wir das für gut befinden. Jeder ist mit seinen Fähigkeiten die Nummer eins in seinem Sein und jeder ist für sein eigenes Leben voll verantwortlich. Niemand sollte sich über andere erheben.

Unser Ziel ist es, die Menschen wieder in die Selbstverantwortung zu führen. Wir möchten, dass jeder Mensch sich selbst mit all seinen Eigenschaften anerkennt und sich seiner selbst bewusst wird. Daher ist die Arbeit an uns selbst so wichtig. Das ist eine der schwierigsten Aufgaben, die wir hier in diesem Leben haben. Gelingt es uns, unsere Manipulationen und angenommen Verhaltensmuster zu erkennen und abzulegen, kommen wir wieder bei uns an - bei dem, wer wir wirklich sind. Damit erreichen wir auch die nötige Frequenz, um in ein neues Sein zu gelangen.

Wir hoffen, wir konnten Euch eine kurze Übersicht über die Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren geben. Wir danken Benjamin für seine intensive und tatkräftige Aufbauarbeit und Unterstützung, in die er sehr viel Zeit und Arbeit investiert hat. Nicht jeder ist in der Lage, so etwas auf die Beine zu stellen. Wir respektieren seine Entscheidung und wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg.

In den nächsten Monaten werden wir uns passend zum Einstieg in das neue Jahr inhaltlich wieder mehr mit den Themen „Gesundheit“ beschäftigen. Hierzu haben wir diverse Vorträge und Treffen an verschiedenen Orten in unserem Terminkalender. Die Inhalte reichen u. a. von „Detox“ über Biologisches Heilwissen bis hin zu Wegen aus dem Impf-Dilemma. Am Freitag, den 15. Februar 2019 haben wir D. Neubronner zu einem Vortrag über „Auswirkungen der Frühsexualisierung auf unsere Kinder“ eingeladen. Schaut bei Interesse gern wieder bei den Terminen auf unserer Internetseite nach!

Herzliche Grüße aus Dormagen

Rolf

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